Sternsingeraktion 2021

Alles rund um die Sternsingeraktion – Stimmen, Daten, Fakten und Geschichtliches haben wir hier für dich gesammelt.

Die Sternsinger – eine Erfolgsgeschichte

Wie aus kleinen Anfängen die größte Solidaritätsaktion Österreichs wurde

Kinder, die als „Heilige Drei Könige“ verkleidet in ganz Österreich von Haus zu Haus ziehen, den Segen bringen und um Spenden für Menschen in Not bitten, gehören zur Weihnachtszeit wie der Christbaum zum Heiligen Abend. Der schöne Brauch des Sternsingens war in Vergessenheit geraten, ehe er von einigen wenigen Engagierten wiederbelebt wurde. 1954 organisierte die Katholische Jungschar europaweit eine Lichtstafette, an der sich katholische Kinderorganisationen aus 12 Ländern beteiligten. Es wurde in einem Staffellauf das „Licht aus Lourdes“ weitergetragen. Ein Jeep der MIVA Österreich begleitete die Kinder. Die MIVA ist ein Hilfswerk der Katholischen Kirche, das Fahrzeuge für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit finanziert. Als „Gegenleistung“ für den kostenlosen Verleih des Jeeps machte der damalige MIVA-Direktor Karl Kumpfmüller (†1988) den Vorschlag, „man möchte durch die Jungschar doch den alten Brauch des Sternsingens in würdiger Form neu beleben“.

Die „Bubenjungschar“ – damals war die Katholische Jungschar noch getrennt in Buben- und Mädchenjungschar – beschloss unter dem Motto „Ein Motorrad für die Mission!“ die Durchführung einer solchen Sternsingeraktion. Pfarren aus ganz Österreich beteiligten sich. Mit den „ersungenen“ 42.386 Schilling (rund 3.000 Euro) konnten schließlich sogar drei Fahrzeuge finanziert werden.

Das waren die kleinen Anfänge einer großen Bewegung. Heute beteiligen sich österreichweit jedes Jahr 130.000 Mädchen und Buben an der Sternsingeraktion der Katholischen Jungschar. Sie setzen Zeichen der Solidarität und verkünden die Frohe Botschaft. Im Jahr 2020 haben die Kinder mehr als 18 Millionen Euro an Spenden gesammelt. Die Sternsingeraktion wird so zum Segen für viele notleidende Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Ein großer Dank dafür geht an alle engagierten Kinder, Jugendlichen und Begleitpersonen in den Pfarren sowie an alle Spenderinnen und Spender.

Die Corona-Pandemie hat uns zunehmend an Grenzen gebracht. Und doch dürfen wir sicher sein: Gott ist uns nahe – gerade in diesen schwierigen Zeiten. Wenn sich in Österreich mehr als 130.000 Mädchen und Jungen auf den Weg in die Häuser machen, um Spenden für Menschen in Not zu sammeln, dann ist dies Ausdruck eines christlichen Selbstverständnisses: In der eigenen Ohnmacht, in der eigenen Not, nicht auf die Not anderer zu vergessen. Im Namen unserer Erzdiözese und ganz besonders auch Ihrer Pfarre darf ich Vergelt’s Gott sagen für die Aufnahme unserer Sternsinger – sofern dies in diesem Jahr möglich ist – vor allem aber für Ihre Spende. Mit herzlichen Segenswünschen für Sie und Ihre Familie in diesen herausfordernden Zeiten.Erzbischof Franz Lackner

Zahlen, Daten, Fakten
  • 500 Sternsingerprojekte in Afrika, Asien und Latein­amerika mildern nachhaltig Armut und Leid.
  • 420.000 km gehen die Sternsinger jedes Jahr. Sie umrunden 10 mal die Erde.
  • In 19 Ländern des globalen Südens wird mit Sternsingerspenden geholfen.
  • 7.500 Mädchen und Buben haben 2020 als Sternsinger in der Erzdiözese Salzburg Segen in zehntausende Häuser und in die Welt.
  • 1.951.968,02 Euro haben die SternsingerInnen im Jahr 2020 in der Erzdiözese Salzburg gesammelt.
  • Nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ kooperiert die Katholische Jungschar mit Partnerorganisationen vor Ort. Die Auszahlung der Spenden erfolgt in Raten nach Projektfortschritt.

Wir hoffen sehr, dass die Sternsinger deiner Pfarre dich trotz möglicher Corona-Einschränkungen persönlich besuchen können. Wenn ja, dann bitten wir dich um freundliche Aufnahme und um Verständnis für allfällige Maßnahmen, die deinem Schutz und dem Schutz der Kinder dienen. Wenn eine persönliche Begegnung mit den Sternsingern heuer nicht möglich ist, bitten wir dich: Halte der größten Solidaritätsaktion Österreichs trotzdem die Treue. Jedes Jahr bereiten sich mehr als 7.500 Mädchen und Buben in der Erzdiözese Salzburg auf ihren Auftritt als SternsingerInnen vor. Dann machen sie sich mit ihren BegleiterInnen auf den Weg von Haus zu Haus, bringen den Segen, verkünden die Frohe Botschaft von der Geburt Jesu und sammeln Geld für Hilfsprojekte in den benachteiligten Ländern des Südens. Auch wenn dieser letzte Schritt heuer nicht in jeder Pfarre stattfinden kann: Es bleibt ein großartiges Hoffnungszeichen, wenn Kinder über alle Grenzen hinweg mit Freude so tatkräftig ihre Solidarität zeigen. Sollten die Sternsinger in deiner Pfarre in diesem Jahr coronabedingt nicht zu dir kommen, bitten wir dich trotzdem um deine Spende. Denn die Not der Familien in Süd-Indien – der Schwerpunktregion der Sternsingeraktion 2021 – bleibt bestehen. Die Betroffenen sind gerade auch in diesem Jahr auf deine Spende angewiesen. DANKE!Maria Stemberger, Vorsitzende der Katholischen Jungschar der Erzdiözese Salzburg

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