7 Tipps: Froh und sicher durch die Feiertage

Große Familienfeste sind 2020 keine gute Idee. Aber es gibt noch andere Möglichkeiten, die Feiertage zu gestalten und dennoch Risiken zu reduzieren, wissen das Rupertusblatt und Angelica Spießberger.

Der Baum ist eine Katastrophe, die Kinder sind bockig und die Mama bewegt sich seit Tagen am Rande des Weihnachtswahnsinns. Stress ist in diesen Corona-Feiertagen vorprogrammiert. „Dann hilft nur noch, die Erwartungen und Ansprüche herunterzuschrauben“, sagt Angelica Spießberger. Auf Knopfdruck lasse sich weder Harmonie noch Entspannung vor allem in der jetzigen angespannten Situation vor einem dritten Lockdown herstellen. Aber durch Planung und mit Zuversicht entstehen Möglichkeiten, die wir vielleicht vorher gar nicht bedenken. Gerade an Weihnachten kracht es in vielen Familien. Viele haben heuer Respekt vor den Feiertagen. Aus bekannten Gründen. Jetzt sollen Eltern sich nicht provozieren lassen, und versuchen, aus der Perspektive der Kinder auf das Fest zu schauen. Ein paar einfache Tricks können helfen, heuer  friedlich durch die Feiertage zu kommen.

Ruhe nützen

Vielleicht klingt es eigenartig, aber die stille Zeit einmal zum Stillsein und Staunen nutzen, könnte eine Möglichkeit sein. Allein die schöne Deko, die auf dem Christbaum und im ganzen Haus ist, verdient es genauer inspiziert zu werden. Lichter und Glaskugeln sind magische Verweilorte für Kinder. Ebenso Natur: Spaziergänge sind nicht nur erlaubt, sondern auch erfrischend.

Halte die Feiertage simpel und klein

„Wir verbringen den Heiligen Abend nur zu fünft, also in unserer Kernfamilie. Singen, essen, beten und Bescherung finden im kleinsten und feinsten Rahmen statt. Wir haben hier also wirklich Platz, es ohne großen Stress so zu gestalten, wie es für uns passt“, sagt Spießberger.

Erwartungen klein, Verantwortung groß

Jede und jeder soll sich bewusst sein: in Coronazeiten gibt es mehr Verantwortung als Erwartungserfüllung. Im besten Fall erzielt man einen Kompromiss. Erwartungen sind vor allem im sozialen Kontaktbereich heuer niedrig zu halten.  So wird das gemeinsame Tun und Planen wichtiger. „Wer vorher genau klärt, wer welche Aufgabe an Weihnachten übernimmt, hat weniger Stress“, sagt Spießberger. „Die Verantwortung für das Fest sollte aufgeteilt werden“, berichtet die dreifache Mama.

Geschenke sind nicht alles

„Geschenke sind ein Kapitel für sich. Das beginnt ja schon beim Brief ans Christkind. Wir besprechen immer mit den Kindern: Was ist dein Herzenswunsch? Das ist oft nicht leicht zu beantworten, bei so vielen Prospekten, die ins Haus flattern und bei den Spielsachen, die die Freunde besitzen. Aber wenn wir die Frage stellen: Wenn von diesen Wünschen, die du aufgeschrieben hast, nur ein einziger erfüllt unter dem Baum liegen würde, welcher sollte es sein? Da wird’s dann meistens klar“, schmunzelt die Religionspädagogin.

Gemeinsam kochen

„Bei uns gibt es auch kein traditionelles Weihnachtsessen. Was für den Heiligen Abend feierlich aufgetischt wird, wird im Familienrat einige Zeit vorher beschlossen und dann gemeinsam gekocht“, erzählt Spießberger. Familienerlebnis gemeinsam kochen. Warum nicht?

Gemeinsam durch und Abstand halten

Viele Personen stecken sich im privaten Umfeld mit dem Coronavirus an. Denn gerade im Familien- und Freundeskreis kann oder möchte man nicht genügend Abstand halten. Die Feiertage können eine Zeit sein, in der wir versuchen kreative Formen der Zuneigung zu finden. Das geht auch sprachlich: „Weil ich nächstes Jahr noch mit meinen Lieben feiern möchte, lass ich es heuer sein.“

Eat well, pray often, love much

Bei aller Vorsicht und Sorge gilt für Weihnachten: Begehe die Tage mit der Freude über Jesu Geburt, gutem Essen, ehrlichen Gebeten und liebendem Umgang mit deinen Lieben. Aber auch an jene, denen wir Liebe schuldig geblieben sind, sollen wir denken. Hausküche, Hauskirche und selbstgemachte Liebesbeweise  sind eine willkommene Möglichkeit heuer Weihnachten zu feiern.

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