Vorwort zum Osterfolder 2021 der christlichen Kirchen in Salzburg Einer für alle

Liebe Leserinnen und Leser!

„Einer für alle“ – ein großes Versprechen. Wie gerne würden wir dieser eine sein, der für Familie, Freunde, Arbeitgeber – für einfach alle alles ist. Und doch ist mit dem Lesen dieser Zeilen schon die leise Ahnung verbunden: Wir Menschen können es unmöglich halten.

Im Leistungsstreben unserer Zeit sind wir versucht, uns im wahrsten Sinne des Wortes die Rettung der Welt aufzuhalsen. Keiner ist vor unserem Bemühen sicher. Am wenigsten wir selbst. In Zeiten der Pandemie, wo alles wankt und taumelt, drückt das Selbstauferlegte noch schwerer auf den Schultern.

Glauben aber bedeutet Vertrauen. Im Vertrauen auf jemand anderen dürfen wir unsere engen Grenzen und überzogenen Ansprüche fallen lassen. In Jesus ist Gott selbst für uns alle zu diesem Gegenüber geworden, dem wir uns ganz anvertrauen dürfen. Er kennt das menschliche Leben aus eigener, freud- und leidvoller Erfahrung. Aber weil er nicht allein Mensch, sondern auch Gott war und ist, konnte er das große Versprechen „Einer für alle“ erfüllen.

Weil Jesus Christus auferweckt wurde, nimmt er lebendig Anteil an unserer Gegenwart. Mit Christus sind auch wir auferstanden zum neuen Leben. Das ist die österliche Botschaft, die unserer Zukunft unauslöschlich das Vorzeichen der Hoffnung vorangestellt hat.

Gott spricht: „Ich mache alles neu.“ Wir dürfen ihm vertrauen – sein Wort hält.

Franz Lackner OFM
Erzbischof

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