Gerade jetzt kann es helfen, den Glauben mit Apps in den eigenen vier Wänden lebendig zu halten.Alexandra Hogan

Alexandra Hogan Kirche auf dem Smartphone

Wenn Kirchgang, Gebetskreis und Bibelgruppe nicht stattfinden, müssen andere Lösungen her. Zahlreiche Apps helfen, das Glaubensleben in Zeiten von Corona lebendig zu halten. Die Rupertusblatt-Redakteurin Alexandra Hogan hat sich das Angebot angesehen.

Stundenbuch beten, Bibel lesen und Katechismus studieren – das alles können wir auch am Smartphone tun. Nicht erst seit das Coronavirus sein Unwesen treibt, gibt es ein reichhaltiges digitales Angebot. Doch gerade jetzt kann es helfen, den Glauben mit Apps in den eigenen vier Wänden lebendig zu halten.

  1. Die App „Stundenbuch – Stundengebet“ ist fast schon ein Klassiker. Gläubige, die das Gebet der Kirche gerne praktizieren, aber von der ewigen Umblätterei die Nase voll haben, sind schon länger auf die digitale Version umgestiegen.

  2. Bibelfreunde, die sich lange nach einer Einheitsübersetzung im App Store gesehnt haben, dürfen sich freuen: Das Katholische Bibelwerk Stuttgart hat die neue Einheitsübersetzung von 2016 online gestellt. Ein besonderer Pluspunkt: In der bezahlten Pro-Version kann man seine liebsten Verse in verschiedenen Archiven abspeichern.

  3. Die App „Rosenkranz (Deutsch)“ bietet eine anschauliche Anleitung für das Rosenkranzgebet. Zusätzlich gibt es Betrachtungen zu den einzelnen Rosenkranz-Geheimnissen.

  4. Von „Beten“ (Verlag Herder) war ich sehr positiv überrascht: Neben Grundgebeten wie dem „Vaterunser“ und dem „Ave Maria“ findet man dort auch vorformulierte Texte für unterschiedliche Situationen, beispielsweise für Trauer und Trost oder Familie und Kinder.

  5. Ein weiteres schönes Angebot ist „YOUCAT Daily“. Die digitale Version des Jugendkatechismus bietet für jeden Tag eine Bibelstelle, eine Erklärung zu einer Glaubensfrage und einen inspirierenden Spruch. Gerade für junge Christinnen und Christen ist diese App eine klare Empfehlung.

  6. Auch die „Glauben.Leben“-App überzeugt. Darin findet sich nicht nur eine Liste mit Gottesdiensten in Radio, TV und Internet, auch Gebetsanliegen kann man posten; für diese beten dann andere Benutzer der App. Auch die Tageslesungen werden zur Verfügung gestellt.

  7. Zu guter Letzt: Damit daheim der Lesestoff nicht ausgeht, stehen in der App „Meine Kirchenzeitung“ bis Ostern alle aktuellen Kirchenzeitungen Österreichs kostenlos zur Verfügung.

Alexandra Hogan ist Pressereferentin im Amt für Kommunikation der Erzdiözese Salzburg und Redakteurin beim Rupertusblatt.

Dieser Text erschien im Rupertusblatt (Nr.14/2020). Die Wochenzeitung der Erzdiözese Salzburg als ePaper lesen. Mehr Infos auf www.meinekirchenzeitung.at

 

 

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